Grenzüberschreitende Projekte können weiterhin mit EU-Geldern aus dem Fördertopf „Interreg“ unterstützt werden. Das Europäische Parlament stimmte in dieser Woche für die Neuauflage des Programms für grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Eine fraktionsübergreifende Mehrheit fordert, Interreg unbürokratischer zu gestalten und mit mehr Budget auszustatten. Beispiele für solche Projekte sind unter anderem Sportfeste in Brandenburg mit polnischen Nachbarn oder der grenzübergreifende Hochwasserschutz zwischen Bayern und Österreich. Neben kleineren Projekten geht es bei Interreg aber auch um Zukunftsfragen. So sollen die Interreg-Projekte verstärkt den Klimaschutz fördern. Nach der Abstimmung im Plenum müssen die EU-Mitgliedstaaten ihre Position festlegen, bevor die Verhandlungen zwischen Parlament, Kommission und Rat beginnen können.