Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Europäischen Parlament kämpfen weiter für die Rechte von drei Millionen LKW-Fahrerinnen und –Fahrern, denn der Grundsatz “Geicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort” in Europa sollte auch für sie gelten.
Eine Entscheidung über die Entsenderichtlinie im Transportbereich musste jedoch weiter vertagt werden, da eine Mehrheit aus unverantwortlichen Konservativen und Wirtschaftsliberalen dieses Ziel leider nicht unterstützt. Auch zu den Berichten zu Ruhe- und Lenkzeiten sowie zu der Verordnungen zu Kabotage und Marktzugang gab es keine Parlamentseinigung.
Nach dem Votum des Plenums muss sich der federführende Transportausschuss im Europäischen Parlament nun erneut mit den Kommissionsvorschlägen des ersten Mobilitätspakets befassen, bevor es in einer zweiten Lesung zu einer Entscheidung des Plenums kommen kann. Ein Zeitplan liegt bisher nicht vor.