In der letzten Plenarwoche stimmte das Europaparlament für eine Resolution, die die EU-Kommission dazu auffordert, ihre hochrangigen Beamten künftig in transparenteren Verfahren zu ernennen. Dies geschah als Reaktion auf die Beförderung des Junker-Vertrauten Selmayr, die europaweit für Aufsehen und Kritik gesorgt hat.
Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im EU-Parlament forderten eine umgehende Änderung der internen Regeln: Zukünftig müssen erstens die politische Neutralität und zweitens die tatsächliche vorausgehende Management-Erfahrung des Generalsekretärs gewährleistet sein. Außerdem soll das Verfahren für die Ernennung des neuen Generalsekretärs neu bewertet werden.