Kabeljau, Scholle, Seezunge und andere heimische Fischarten sollen bis spätestens 2020 in der Nordsee dauerhaft auf nachhaltigem Niveau gefischt werden. Mit der Zustimmung zum Nordseemanagementplan ist das Europäische Parlament diesem Ziel entscheidend näher gekommen.
Dieser Nordseemanagementplan gibt es nun klare Regeln für die EU-Fischereiminister bei der jährlichen Quotenfestsetzung vor. Wieviel gefischt werden darf, muss jetzt auf Grundlage der besten verfügbaren Gutachten entschieden und daraufhin schnell an neue wissenschaftliche Daten angepasst werden. Negativen Auswirkungen der Fischerei auf das Meeresökosystem der Nordsee sollen dadurch deutlich reduziert werden. Gleichzeitig sichere das Fischen auf Niveau des höchstmöglichen Dauerertrags dauerhaft die Existenz von Fischern. Mit der Zustimmung des Plenums tritt die Verordnung im Herbst 2018 in Kraft.