Der „Europäischen Konsens“ gilt als Manifest der europäischen Institutionen und Mitgliedstaaten zur Entwicklungspolitik und wurde erstmals im Jahr 2005 formuliert. Darin einigten sich die Mitgliedstaaten, die Kommission und das europäisches Parlament auf langfristige Ziele in der Entwicklungszusammenarbeit. Zurzeit wird der Konsens den jetzigen Bedürfnissen der Entwicklungszusammenarbeit angepasst. Dabei sollten der Armutsbekämpfung und der Wahrung der Menschenrechte oberste Priorität gewährt werden. Auch bei diesem Neuentwurf des europäischen Konsenses müssen die aktuell drängenden Probleme in der Bekämpfung von Fluchtursachen thematisiert werden. Die Europa-SPD setzt sich für einen langfristigen Ansatz in der Flüchtlingspolitik aus: Fluchtursachenbekämpfung heißt vor allem Armutsbekämpfung.