Das Thema ist seit Jahren ein Streitpunkt in der EU-Internetpolitik. Was versteckt sich aber hinter dem Begriff? Netzneutralität bezeichnet – im weitesten Sinne – die Gleichbehandlung aller Internetverbindungen. Das bedeutet, dass die Internetanbieter nicht einzelne Kunden oder Angebote bevorzugen dürfen. Aufgrund der rasanten Weiterentwicklung von Netzinhalten und Internetdiensten, durch den Ausbau der Netzwerkinfrastruktur, hatten einige Netzbetreiber angekündigt, darauf Einfluss nehmen zu wollen, wer ihre Netze benutzt oder welche Inhalte und Anwendungen über diese Netze vermittelt werden. In dem gemeinsamen Papier der EU-Institutionen wurden nun Eckpunkte festgelegt um eine Ungleichbehandlung zu verhindern und die Neutralität europaweit gesetzlich festzuhalten. Nach der Sommerpause werden diese Eckpunkte weiter konkretisiert.