Der Film „Toni Erdmann“ von Maren Ade erhält dieses Jahr den LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments. Der LUX-Filmpreis, der dieses Jahr zum zehnten Mal verliehen wird, soll die kulturelle  Vielfalt und die Kreativität des europäischen Kinos fördern. Neben „Toni Erdmann“ (Deutschland/Österreich/Rumänien) standen Leyla Bouzid’s „As I Open My Eyes“ (Frankreich/Tunesien/Belgien/Vereinigte Arabische Emirate) und Claude Barras’ „My Life as a Courgette“ (Schweiz/Frankreich) im Finale.  Der Sieger wurde von den Europaabgeordneten in geheimer Abstimmung gewählt. Der Gewinnerfilm thematisiert eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung vor dem Hintergrund einer immer komplexer werdenden und auf Gewinnmaximierung fokussierten Gesellschaft. Der Preis finanziert die Untertitelung in die 24 Amtssprachen der Europäischen Union und die Überarbeitung des Films in eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen.