Jugend als Priorität in der Haushaltspolitik

Am 24.10.2017 hat das Parlament seine Position zum Reflexionspapier über die Zukunft der EU-Finanzen verabschiedet und konnte damit schließlich in die Debatte zum Haushalt 2018 übergehen. Aus dem Positionspapier geht hervor, dass Mittelkürzungen, wie sie zum Beispiel in den Bereichen Forschung und Innovation vom Rat vorgesehen sind, vom Parlament vehemente abgelehnt werden.

Die Sozialdemokraten im Parlament fordern bei den Verhandlungen vor allem verstärkte Investitionen in die Jugend, um beispielsweise mit einer Jugendbeschäftigungsinitiative die teilweise extrem hohe Arbeitslosigkeit unter jungen Europäerinnen und Europäern zu bekämpfen. Die EU wird für die Initiative mit 600 Mio. Euro aufkommen müssen und das Austauschprogramm Erasmus Plus wird mit 84 Mio. Euro aufgestockt. Auf eine Einigung zum Haushalt 2018 müssen sich Parlament und Rat bis zum 20. November verständigen.