In dieser Woche öffnet in Berlin die Internationalen Grünen Woche in Berlin und damit rückt auch die europäische Agrarpolitik wieder ein Mal in den Fokus. Von Seiten der deutschen SPD-Europaabgeordneten wird ein Neustart für die europäische Agrarpolitik gefordert, denn die europäische Agrarpolitik würde ihre selbst gesteckten Ziele klar verfehlen und sei in ihrer jetzigen Form nicht mehr zukunftsfähig.
Forderungen nach einer stärkeren Ausrichtung der Förderung an ökologischen Kriterien werden lauter. Nach Meinung der SPD-Europaabgeordneten sollten in Zukunft nicht mehr jene Maßnahmen am stärksten unterstützt werden, die am wenigsten zur Verbesserung der Biodiversität und des Klimas beitragen. Die Agrarpolitik sollte hingegen konsequent auf eine nachhaltige Produktion ausgerichtet werden, bei der die europäischen Landwirte fair entlohnt und zugleich die Ansprüche der Gesellschaft und der Umwelt gewahrt bleiben. Vorstellbar wäre ein Umbau des Fördersystems nach der Prämisse: „Öffentliche Gelder nur noch für öffentliche Leistungen.“